Antrag: Verkehr Bahnerschliessung

By 2. Jugendsession, Alle, Verkehr/Mobilität

Begründung:
Wir fordern, dass die S-Bahn FL.A.CH umgesetzt wird und ein detailliertes Konzept zur Regionalbahn
Oberland erstellt wird. Zudem sollen Unternehmen ihre Mitarbeitenden auf die bestehenden und
künftigen Möglichkeiten aufmerksam machen.

Antrag:
Das aktuell bereits bestehende Bahnnetz erachten wir als wichtige Basis für eine zukunftsfähige Ausstattung unserer Infrastruktur. Dieses möchten wir in der Zukunft vermehrt nutzen um auch
mehr Personentransporte zu ermöglichen und so den Verkehr auf den Strassen zu entlasten.

Uns ist wichtig, dass die Unternehmen für die komplette Bahnerschliessung miteinbezogen werden und ihre Mitarbeitenden über die Bahn informieren und sie zu motivieren dieses Transportmittel zu
nützen. Dabei soll im speziellen darauf hingewiesen werden, dass das Abonnement der Liemobil die Bahnstrecke miteinbezieht.

Das bestehende Konzept der S-Bahn FL.A.CH soll konsequent weiterverfolgt werden. Die Landschaft Oberland soll jedoch auch im Bahnnetz erschlossen werden. Dazu sollen detaillierte Konzepte inklusive eines Budgetvorschlags zu einer Regionalbahn Oberland ausgearbeitet werden. Die Regionalbahn Oberland soll Vaduz, Triesen, Balzers und Trübbach mit der S-Bahn FL.A.CH (Schaan, Schaanwald, Nendeln) verbinden.

Durch die Bahnerschliessung werden weitere für Unternehmen interessante Standorte geschaffen
wir bspw. am Bahnhof in Nendeln oder Schaanwald.

Antrag: Vaterschaftszeit 2.0

By 3. Jugendsession, Alle, Familie und Beruf

Begründung:
Die Frau soll nach der Geburt durch den Vater unterstützt werden, da diese eine grosse Veränderung
für den Alltag der beiden Elternteile mit sich bringt. Zudem soll eine bessere Bindung der Väter zu
den Kindern ermöglicht werden.
Aktuell ist keine Vaterschaftszeit gesetzlich vorgesehen. Lediglich 3 Tage können über den
Pflegeurlaub bezogen werden.
Umfragen des Ministeriums für Gesellschaft haben eine Wunschhöhe der Lohnfortzahlung bei
bezahltem Elternurlaub von ca. 60% ergeben.

Antrag:
Vier Wochen bezahlter Vaterschaftszeit bei welchem der Lohn in der Grösse von 60% finanziert wird.
Die Beträge werden aus der Familienausgleichskasse (FAK) bezahlt.
Der erweiterte Vaterschaftszeit ist flexibel gestaltbar und müsste nicht direkt nach der Geburt
bezogen werden. Er ist innerhalb eines Jahres beziehbar.

Antrag: Aufstockung der alleinerziehenden Zulagen beim Kindergeld

By 3. Jugendsession, Alle, Familie und Beruf

Begründung:
Momentan gibt es keinen Regelungen der Zuschläge für Alleinerziehende in Zusammenhang mit den
Alimenten Zahlungen. Aktuell bekommt jede alleinerziehende Person pauschal einen Zuschlag von
110.- pro Kind pro Monat. Mit unserem Antrag werden alleinerziehende Personen, welche nur
geringe Alimenten Zahlungen erhalten unterstützt und die Mittel werden nicht im
Giesskannenprinzip verteilt. Die aktuellen Zahlungen werden aus der Familienausgleichskasse
finanziert, welche die Anpassungen problemlos stemmen könnte.
Ledig/Single/getrennt Wohnen -> 146 Personen

Antrag:
Wir fordern, dass sich die alleinerziehenden Beiträge prozentual an die Unterhaltszahlungen
anpassen. Bei Alimenten, welche den Betrag von 2250.- überschreiten, gibt es keine Zulagen für
Alleinerziehende. Unterschreitet die Alimenten Zahlung 500.- so wird das maximum an Zulagen für
Alleinerziehende ausbezahlt, welches 810.- beträgt. Diese werden pro weiteres Kind um 25%
reduziert.
Alimente Zusätzliche Aufstockung
der alleinerziehenden Zulagen
2250.- -> 110.-
2000.- -> 210.-
1750.- -> 310.-
1500.- -> 410.-
1250.- -> 510.-
1000.- -> 610.-
750.- -> 710.-
500.- -> 810.-

Antrag: Möglichkeiten schaffen für Studienabgänger

By 3. Jugendsession, Alle, Bildungsfinanzierung

Begründung:
Ausländische Studenten (ausserhalb D-A-CH) haben oftmals Mühe ihren Lebensunterhalt zu
bestreiten, da sie weder den Zugang zu Stipendien, noch zum Erwerb des Unterhalts haben. Deshalb
sollten Möglichkeiten geschaffen werden, welche es auch erlauben diese ausgebildeten Arbeitskräfte
aufzunehmen und langfristig an das Land und die Wirtschaft zu binden.
Die Ausbildungskosten werden zwar vom Land getragen, die Studenten ziehen aber meist wieder
weg und so kommt die „Investition“ in die verschiedenen Studenten dem Land auch nicht zugute.
Aufgrund von Beschränkungen darf mit einem Studentenvisum (Bewilligung L) nicht mehr als 35%
gearbeitet werden. Der Anschluss auch dort zu arbeiten (länger als ein Jahr), wo man studiert hat
fehlt.

Antrag:
Eltern sollen finanziell entlastet werden um Schülern und Schülerinnen die Bildung zu gewährleisten,
welche ihnen zusteht und sie benötigen.
Kinder werden im Alter von 11/12 Jahren in die weiterführenden Schulen nach ihren Leistungen
eingeschult. Erst später merkt man, ob das Kind eine spezielle Schule besuchen kann oder möchte.
Dieser Wechsel soll für die Schüler-/innen und die Eltern so einfach wie möglich verlaufen.

Antrag: Finanzielle Unterstützung beim Wechsel auf Privatschulen (Bildungsgutschein 2)

By 3. Jugendsession, Alle, Bildungsfinanzierung

Begründung:
Der Wechsel und den damit anfallenden regelmässigen Schulgebühren von öffentlichen Schulen in
Privatschulen, Internaten oder z.B. Internationalschool sollte von Stipendien mitfinanziert werden
können.

Antrag:
Eltern sollen finanziell entlastet werden um Schülern und Schülerinnen die Bildung zu gewährleisten,
welche ihnen zusteht und sie benötigen.
Kinder werden im Alter von 11/12 Jahren in die weiterführenden Schulen nach ihren Leistungen
eingeschult. Erst später merkt man, ob das Kind eine spezielle Schule besuchen kann oder möchte.
Dieser Wechsel soll für die Schüler-/innen und die Eltern so einfach wie möglich verlaufen.

Antrag: Weiterbildungen für Lerpersonen (Bildungsgutschein 1)

By 3. Jugendsession, Alle, Bildungsfinanzierung

Begründung:
Zusätzliche finanzielle Ressourcen sollten in die Weiterbildungen der Lehrpersonen und Lehrmittel
investiert werden, um sie auf die kommenden Neuerungen im Lehrplan 21 vorzubereiten.


Antrag:
Lehrpersonen sind der wichtigste Bestandteil der Schule und bilden so auch das Leitbild der Schule.
Mit dem neuen Lehrplan 21 sollen gezielte Weiterbildungen von Lehrpersonen geplant und finanziert
werden. Unter anderem sollen auch spezielle Kurse besucht werden wie besser auf die Bedürfnisse
der Schüler und Schülerinnen eingegangen sowie mehr Begeisterung und Motivation bei den
Schülern geweckt werden kann.

Antrag: Verkehr

By 4. Jugendsession, Alle, Klimaschutz

Begründung:
Während der Stosszeiten wollen jeden Tag Pendler ins Liechtenstein zur Arbeit, und auch wieder
zurück nach Hause in die Schweiz und Österreich, fahren. Busse können diese Pendler effizient und
umweltschonend transportieren. Der ÖV fördert auf diese Weise auch den Verkehrsfluss. Jedoch
entstehen hierbei zwei Probleme. Einerseits sind viele Busse überfüllt, andererseits bleiben die Busse
wegen Staubildung im Verkehr stecken. Das schadet die Attraktivität den ÖV zu nutzen.

Antrag:
Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs soll gefördert werden. Zudem sollen Busspuren auf der
Hauptverkehrsachse zwischen Feldkirch und Balzers ausgebaut werden. Auch die Fahrzeiten sollen
stärker dem Bedarf der Pendler angepasst werden.

Die Gruppe Klimaschutz bei der Ausarbeitung ihrer Anträge

Antrag: Klimaabkommen

By 4. Jugendsession, Alle, Klimaschutz

Begründung:
Liechtenstein hat das Klimaabkommen von Paris unterzeichnet. Der Verkehr und die Heizungen
verursachen zusammen zwei Drittel der Gesamtemissionen im Land. Die Elektromobilität bzw.
Wasserstoff betriebene Fahrzeuge und autonomes Fahren sollen verstärkt gefördert werden.
Ölheizungen sollen langfristig abgeschafft werden. Erdgas soll vermehrt durch Biogas ersetzt werden.
Viele Gelder sind nicht nachhaltig investiert. Liechtenstein verwaltet grosse Vermögen und die
Reserven von Land und Gemeinde. Auch Banken sollen die Umweltbelastung der verwalteten Gelder
gegenüber dem Land ausweisen. Land und Gemeinden weisen derzeit nicht aus, wie
umweltbelastend Steuergelder angelegt und verwaltet sind. Banken verwalten viele Kundengelder.
Auch hier ist unklar wie nachhaltig diese angelegt sind.

Antrag:
Das langfristige Ziel des Klimaabkommens einhalten. Bis zum Jahr 2050 soll Liechtenstein die
Vorgaben der Wissenschaft einhalten und Klimaneutralität anstreben. Die Wissenschaft fordert um
das 1.5°C Ziel einzuhalten die globalen Emissionen um 80-100% bis zum Jahr 2050 zu reduzieren.
Die Finanzen in Liechtenstein sollen nachhaltig werden. Land und Gemeinde sollen transparent
veröffentlichen wie nachhaltig die Vermögen verwaltet werden. Auch Banken sollen künftig
gegenüber dem Land die Nachhaltigkeit ihrer Investitionen kundgeben.

Die Gruppe Klimaschutz bei der Ausarbeitung ihrer Anträge